Archive für Mai 2007

Der Treibhaus-Schwindel

Die Medien vermitteln den Eindruck, dass die Theorie vom globalen Treibhauseffekt wissenschaftlicher Konsens sei. Der Eindruck entsteht umso mehr, als man Kritiker davon leicht als Lobbyisten der Kohle- und Ölindustrie brandmarken kann. Doch nur weil diese Industrien ein wirtschaftliches Interesse an der Ablehnung dieser Theorie haben, heißt das nicht, dass ihre Einwände falsch sein müssen. Vielmehr erweist sich die Treibhaus-Theorie bei genauerer Betrachtung nicht nur ihrerseits als interessengesteuert, sondern nachweislich auch als physikalische Unmöglichkeit, weshalb sie in Wahrheit von der Mehrheit der Klimatologen abgelehnt wird.

Globaler Treibhauseffekt physikalisch unmöglich

Kein Körper, der wie die Erde unaufhörlich Energie nach außen abstrahlt, kann sich in einer kälteren Umgebung von selbst erwärmen oder auch nur seine Mitteltemperatur erhöhen, dies würde gegen das physikalische Gesetz verstoßen, das durch den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik beschrieben wird. Die Treibhaustheoretiker behaupten nun Folgendes: Nach der Umwandlung der Sonnenstrahlen in Wärme wird deren Abstrahlung in etwa 6 Kilometern Höhe durch CO2 gehindert, da dieses die Wärmestrahlung aufsaugen (absorbieren) und wieder auf die Erde reflektieren würde. So würde es zu einem Treibhauseffekt kommen, ähnlich wie bei einem in der Sonne geparkten Autos. Klingt einleuchtend, ist es aber nicht. Das Auto kühlt sich nämlich sofort wieder ab und nimmt die Umgebungstemperatur an, wenn die Strahlung nach Sonnenuntergang zurückgegangen ist.

In der Atmosphäre einen Treibhauseffekt zu erwarten, ist auch deshalb unsinnig, weil die Erwärmung innerhalb eines landwirtschaftlichen Treibhauses oder eines Autos nicht durch die Reflexionseigenschaften des verwendeten Glases zustande kommt, sondern durch die fehlende Luftzufuhr, welche die vom aufgeheizten Raum abgestrahlte Wärme kühlen würde. Diese „Luftzufuhr“ ist für die Erde aber gegeben. Man denke auch an die gewaltigen Wärmepuffer der Ozeane, die rund eine Million mal mehr Masse als die Atmosphäre besitzen, nicht zu vergessen das Eis.
CO2 kann keine Erwärmung bewirken

Doch selbst wenn man von einer möglichen Erderwärmung durch atmosphärische Reflexion ausgeht, könnte diese aus verschiedenen Gründen nicht durch CO2 stattfinden. Zuerst einmal muss man wissen, dass der CO2-Anteil in der Atmosphäre nur 0,035 Prozent beträgt, also im Zehntausendstelbereich liegt, und schon von daher nicht als „Treibhausglas“ auftreten kann.
Des Weiteren kann eine Wärmereflexion nur stattfinden, wenn das CO2 die von der Erde abgestrahlte Sonnenenergie nicht vollständig durchlässt, sondern teilweise absorbiert. CO2 absorbiert aber die Sonnenenergie bei einer Temperatur von -73,5 Grad. „Sich von hier eine Klimaerwärmung zu erwarten ist schlicht absurd, wenn man nicht an ein Perpetuum Mobile der zweiten Art glaubt, daran nämlich, dass Wärme von Kalt nach Warm fließt und zusätzlich noch Arbeit (Erwärmung in Form von Bewegung der Moleküle) leistet“ (1). Da CO2 also die Sonnenenergie in einem Bereich absorbiert, in dem der gesamte Infrarot-Anteil (also Wärme) dieser Sonnenenergie bereits aufgehoben ist, bedeutet dies freilich auch, dass zusätzliches CO2 in der Luft nicht bewirken könnte, dass noch mehr Wärme absorbiert wird.

CO2-Gehalt folgt dem Klima – nicht umgekehrt

Feinanalysen von Eisbohrkernen zeigen, dass es in der Erdgeschichte massive Schwankungen des CO2-Gehalts gegeben hat – also durchaus ohne menschliches Zutun. Dabei gab es auch Zeiten, in denen hohe CO2-Konzentrationen mit sehr niedrigen Temperaturen einhergegangen sind. Vor allem kann man, unter anderem, anhand der Eisanalysen sehen, dass die Schwankungen des CO2-Gehalts immer eine Folge der Temperaturschwankungen sind und nicht umgekehrt. Der Anstieg des CO2-Gehalts folgt der Erwärmung in einem zeitlichen Abstand von etwa 6 Monaten und als grober Zyklus in einem Abstand von rund 800 bis 1000 Jahren. (2)

Jetzige Erwärmung ist zyklisch und nichts Ungewöhnliches

Tatsächlich hat in den letzten Jahren eine Klimaerwärmung stattgefunden. Bei einer neuen Untersuchung von Eiskerndaten aus Grönland stieß der Klimatologe Stefan Rahmstorf auf einen Zyklus von 1470 Jahren, der für die jetzige Erwärmung verantwortlich gemacht werden kann (3). Aber ist das dramatisch? Allein in den letzten 1000 Jahren wurde die momentane Durchschnittstemperatur bereits zehnmal erreicht und übertroffen – ohne anhaltende Konsequenzen für unser Ökosystem. Seit 1900 hat nachweislich die mittlere Häufigkeit von Unwettern, Hitze und Kältewellen abgenommen. An der Gesamtzahl der aufgezeichneten Hurrikans zum Beispiel lässt sich ein Zyklus von 25-40 Jahren und kein langfristiger Trend ablesen (4). Man muss also die jetzige leichte Erwärmung im größeren Maßstab betrachten und mit den Klimazyklen der Vergangenheit vergleichen.

Viele Klimatologen setzen ihre alarmierenden Messreien um 1860 an, als gerade die sogenannte kleine Eiszeit an ihr Ende kam, nach der es naturgemäß wärmer wurde. Dabei trat der stärkere Anstieg der Erwärmung schon vor 1940 auf, also vor den meisten vom Menschen erzeugten CO2-Emissionen. Vor dieser kleinen Eiszeit gab es auch eine Warmperiode, die sogenannte mittelalterliche Warmzeit. In dieser Zeit wurden zum Beispiel Island und Grönland durch die Wikinger besiedelt, das Packeis zog sich zurück und in England und Grönland wurde Wein angebaut. In Island wuchsen Eichen und man baute Wein, Weizen und Gerste an. Angesichts solcher Zyklen wird verständlich, dass eine Veränderung von Klimamittelwerten, wie häufig dargestellt, keine Umweltkatastrophe bedeuten muss.

UN benutzen falsche Daten

Der Klimabericht der Vereinten Nationen, auf den sich viele berufen, fällt deshalb so alarmierend aus, weil dafür die sogenannte „Hockey-Stick-Graphik“ verwendet wurde. Diese Graphik zeigt unsere jetzige Erwärmung als ein in den letzten tausend Jahren einmaliges Phänomen. Sie wird immer wieder kritiklos zitiert, doch es hat sich längst herausgestellt, dass sie auf einem falschen Algorithmus basiert. So stützt sie sich zu 70 Prozent auf die Baumring-Daten einer einzigen nordamerikanischen Baumart. Ohne die Verwendung dieses Baumes ergibt sich schon eine völlig andere Klimakurve, eine, die zum Beispiel auch die mittelalterliche Warmzeit anzeigt. (5)

Was die Klimahochrechnungen für die Zukunft betrifft, so beruhen diese meist auf spekulativen Computer-Modellen ohne objektiven wissenschaftlichen Wert. Diplom-Meteorologe Dr. phil. Wolfgang Thüne entlarvt die unzureichende Aussagekraft derartige Modelle, indem er aufzeigt, dass die Entwicklung, die sie nachträglich für die letzten Jahre berechnet haben, nicht eingetreten ist. (6)

Die Sonne ist für das Klima verantwortlich

Bei der Debatte um die globale Erwärmung wird völlig außer Acht gelassen, dass die thermischen Verhältnisse auf unserer Erde durch die Sonne bestimmt sind. Einer, der dies genauer untersucht hat, ist zum Beispiel der Physiker Henrik Svensmark vom dänischen Weltrauminstitut, der in akribischer Kleinarbeit eine erstaunliche Übereinstimmung zwischen den regelmäßigen Veränderungen der Sonne und dem Temperaturverlauf auf der Erde beweist. Demnach verhält es sich folgendermaßen: Vermehrte Sonnenaktivität, die sich am Sonnenwind und am Kommen und Gehen der Sonnenflecken ablesen lässt, bläst den Strom kosmischer Teilchen hinweg. Dadurch gibt es weniger Kristallisationskeime für die Wolkenbildung in der irdischen Atmosphäre und die Temperatur steigt an. So konnte man feststellen, dass die Temperaturschwankungen der Erdatmosphäre genau dem Muster der Sonnen-Fluktuationen entsprechen. Die anfängliche Skepsis und Verachtung aus dem Kreis der etablierten Wissenschaft ist einer breiten Anerkennung von Svensmark und seiner mittlerweile vielfach bestätigten Theorie gewichen. Theodor Landscheid stellte sogar eine Wechselwirkung zwischen dem Sonnenmagnetismus und den Magmaströmen im Erdinnern fest, also einen Einfluss der Sonne auf die vulkanische und seismische Aktivität der Erde. (7)

Eine internationale Forschergruppe um Sami K. Solanki vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung hat im Jahr 2004 durch Analyse von Jahrtausende alten Bäumen und Polareis erstmals die Aktivität der Sonne im Verlauf der letzten 11.400 Jahre rekonstruiert. Das Ergebnis: Die Sonne ist seit 60 Jahren so aktiv, wie in den letzten 8000 Jahren nicht mehr und ist damit der eigentliche Grund für die jüngste Klimaerwärmung (8). Das erklärt auch, warum zur Zeit simultan auf fast allen Planeten unseres Sonnensystems ein Temperaturanstieg zu verzeichnen ist (9), auf dem Mars zum Beispiel schmelzen die Polkappen momentan ungewöhnlich schnell – auch ohne Menscheneinfluss (10). Im Vergleich mit den Zyklen der Vergangenheit gehen die Wissenschaftler davon aus, dass dieser Erwärmungsprozess nur noch wenige Jahrzehnte andauern wird.

Die Nutznießer

ist ein glühender Anhänger der Theorie von der menschengemachten Erwärmung und vertrat in einem Interview mit dem Audubon Magazine die Auffassung: „Ein 95prozentiger Rückgang [der Erdbevölkerung] vom jetzigen Niveau wäre ideal.“ Mit einem Stiftungsgeld von einer Milliarde Dollar rief er die United Nations Foundation ins Leben (12), Durch die Tatsache, dass große Ölkonzerne Wissenschaftlern Geld angeboten haben, um die Klima-Theorie der UN zu widerlegen, kann man jeden Widerstand gegen diese Theorie freilich allzu leicht in Verruf bringen. Doch bedenke man, dass der Klimareport der UN selbst teilweise vom Multimilliardär und Medienmogul Ted Turner finanziert worden ist. Turner, der 1999 Teilnehmer der konspirativen Bilderberger-Konferenz war (11), die nun auch den UN-Klimabericht mitfinanzierte. Es ist kaum vorstellbar, dass der frühere Chef von AOL und Time Warner den UN eine Milliarde Dollar spendet, ohne sie inhaltlich zu beeinflussen.

Untersuchungen Wolfgang Thünes zufolge wurde die Theorie vom globalen Treibhauseffekt ursprünglich von der Atom-Lobby in die Welt gesetzt, um auf diese Weise die herkömmliche Stromerzeugung als den Klima-Buhmann zu diskreditieren (13).Mittlerweile scheint die Theorie vor allem dazu benutzt zu werden, um manche Staaten mit CO2-Quoten wirtschaftlich zu behindern und am Boden zu halten. Der Hauptproduzent von CO2, die USA, halten sich ohnehin an keine Abkommen und haben so einen wirtschaftlichen Vorteil gegenüber den Staaten, welche die Klimavereinbarungen einhalten.

Die Theorie vom globalen Treibhauseffekt ermöglicht die Schaffung einer Art weltweiten Planwirtschaft, durch politische Vorgaben bestimmter CO2-Obergrenzen und durch den Handel mit CO2-Emissionsrechten. Sie ermöglicht neue Steuereinnahmequellen im Rahmen einer Ökosteuer und schafft durch konjunkturelle Klimarettungsprogramme neue Absatzmärkte. Die EU hat zum Beispiel entschieden, ab 2009 normale Glühbirnen in britischen Haushalten zu verbieten. Die Energiesparlampen sparen aber nicht nur wenig Energie ein, sie beinhalten auch giftige Stoffe, die von der EU selbst verboten worden sind, und erzeugen Elektrosmog (14).Die vehemente Propagierung eines Klimaschutzes seitens der Regierungen dient auch der Verschleierung der echten Umweltverbrechen, die von Mega-Konzernen und dem wissenschaftlichen Establishment unter Rückendeckung derselben Regierungen begangen werden. Während Glühbirnen verboten werden, werden Verseuchungen durch genetisch manipulierte Pflanzen und Tiere, Giftmüll, bizarre Klonexperimente, der Einsatz von Uranmunition und die Abholzung der Regenwälder weiter zugelassen. Auch das Problem der wirklich umweltschädlichen Stoffe in den Abgasen der Industrie, der Autos und Flugzeuge wird verschleiert, indem immer auf das CO2 verwiesen wird, das ein lebenswichtiges Gas und überhaupt kein Schadstoff ist.
Letztendlich führen die von der Politik angebotenen „Lösungsansätze“ zu einer Regulierung persönlichen Verhaltens, zu einer Einschränkung von Mobilität und Reisefreiheit und zur Rechtfertigung von Überwachung und Kontrolle – alles im Namen des Umweltschutzes. Der britische Finanzminister Gordon Brown sagte am 13. März 2007, wir bräuchten eine „Neue Weltordnung“, um dem Klimawandel beizukommen (15). Und schon 1975 hieß es in der Eröffnungsrede einer Klima-Konferenz des Fogarty International Centers: „[Es geht darum], daß stimuliert wird, die notwendigen Opfer zu erbringen. Es ist deswegen wichtig, unsere Aufmerksamkeit auf die Betonung großer möglicher Gefahren für die Menschheit zu konzentrieren“ (16).
Die Tatsache, dass Katastrophen-Szenarien eine Kontrollmöglichkeit durch Angst bedeuten, kann auch als Erklärung dafür angesehen werden, dass das Pentagon einen einschlägigen Think Tank engagierte, um sich Szenarien einer Klimabedrohung und Gegenmaßnahmen ausarbeiten zu lassen (17) und dass dubiose Milliardäre wie Ted Turner und Gary Comer die Verkündigung der Klimakatastrophe zu ihrer Herzensangelegenheit gemacht haben.

Warum die Wahrheit nicht vordringt

Warum aber spielen so viele dieses Spiel mit? Professor Dr. Dr. Hans Hompesch bemerkte dazu in einem Leserbrief: „Ein mit Umweltschutzgedanken angetriebenes ‘Klimakatastrophenkarussel’ […] wird in Fahrt gehalten: Unter anderem von Politikern, die keine Gelegenheit zur Profilierung auslassen; von verschiedenen Forschungsinstituten, bei denen Kosten und Personalstopp nun weniger Themen sind, ganz zu schweigen von Profilierungsmöglichkeiten; durch Ökoinstitute, bei denen die Klimakatastrophe einen nicht unwesentlichen Anteil an ihrer Existenz ausmacht, durch Meteorologen und andere Wissenschaftler, die vom Frust früherer Jahre erlöst und zum begehrten Fachmann werden mit wesentlich erweitertem Messgerätepark. Hinzu kommen Gesellschaften, Vereine und Stiftungen, die ein zusätzliches Identifikationsobjekt gefunden und damit weitere Argumente für Mitglieder- und Spendenwerbung haben, sowie nicht zu vergessen - Journalisten, die zu gefragten und beachteten Fachreportern geworden sind.”(18) Hinzu kommt, dass Journalisten in unserer reizüberfluteten Zeit Horrormeldungen einfach besser verkaufen, was zu gewissen Katastrophentrends führt.

In den 60er und 70er Jahren drehte sich der Katastrophentrend in der Wissenschaft um eine globale Abkühlung. „Die Abkühlung hat schon hunderttausende Menschen getötet. Wenn sie weiter voranschreitet und keine Maßnahmen ergriffen werden, wird sie weltweite Hungernöte, weltweites Chaos und Weltkrieg hervorrufen und das kann alles noch vor dem Jahr 2000 eintreffen“, sagte zum Beispiel Lowell Ponte 1976 in „The Cooling“ und Paul R. Ehrlich sechs Jahre früher zum selben Thema: „In zehn Jahren werden alle bedeutenden Lebewesen im Meer ausgelöscht sein.“ (19)

Heute ist es die Treibhaus-Theorie, die zu einer Art Ideologie geworden ist, die zur Political Correctness dazugehört. Wie weit der Glaube daran bereits zu einer Frage der richtigen Moral gemacht worden ist und damit der objektiven wissenschaftlichen Diskussion entgleitet, zeigt ein Artikel in den Boston News, in dem Ellen Goodman die „Globalen-Erwärmungs-Leugner“ mit Holocaust-Leugnern vergleicht (20). Dabei wird übersehen, dass man durchaus für die Reduzierung von Schadstoffen, für regenerative Energien, für Energie-Einsparung und Umweltschutz und gegen die Politik der Ölkonzerne sein kann und trotzdem die Treibhaus-Theorie aus wissenschaftlichen Gründen ablehnen kann. Sobald in der öffentlichen Debatte in solchen Fragen keine Differenzierung stattfindet, wird es gefährlich, weil es dann möglich wird, alle Andersdenkenden schlicht als Anhänger einer falschen Moral schlecht zumachen und mit einer Lehrmeinung Macht auszuüben.

Die „Political-Correctness-Keule“ machte auch der tschechiche Präsident Vaclav Klaus in einem Interview dafür verantwortlich, dass Wissenschaftler und Politiker mit ihrem Zweifel nicht an die Öffentlichkeit gehen. Er sagte: „Die globale Erwärmung ist ein falscher Mythos und alle ernsthaften Personen und Wissenschaftler sagen das. Es ist nicht angemessen auf das Gremium der UN zu verweisen. Der IPCC ist keine wissenschaftliche Institution: Er ist ein politischer Körper, eine Art Nichtregierungsorganisation mit grüner Tendenz. Er ist weder ein Forum neutraler Wissenschaftler noch eine ausgewogene wissenschaftliche Gruppe.“(21)

Mehrheit der Wissenschaftler lehnt Theorie ab

Zum Glück ließen sich nicht alle Wissenschaftler des von den UN eingesetzten IPCC („Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen“), der für den Klimareport verantwortlich ist, ihre Unabhängigkeit nehmen. So trat Dr. Chris Landsea vom IPCC zurück, denn: „Ich persönlich kann nicht mit gutem Gewissen weiterhin an einem Prozess teilzunehmen, den ich sowohl als motiviert durch vorgefasste Agenden als auch als wissenschaftlich unsolide ansehe.“ (22)
Eine Umfrage der Gallup Organisationen in den USA ergab, dass nur 17 Prozent der Mitglieder der Meteorologischen Gesellschaft und der Amerikanischen Geophysikalischen Gesellschaft glauben, dass die Erwärmung im 20 Jahrhundert die Folge von Treibhausgas-Emissionen sei (23). Erst kürzlich schrieben 41 Wissenschaftler an den Telegraph und versicherten, dass sie vom Konsens über die globale Erwärmung nicht überzeugt seien. (24)

Der prominenteste Klimatologe des amerikanischen Wetterkanals, James Spann, sagte kürzlich: „Ich bin seit 1978 in der betrieblichen Klimatologie und ich kenne Dutzende und Dutzende von Meteorologen im ganzen Land…. Ich kenne keinen einzigen TV-Meteorologen, der der menschengemachten Global-Warming-Hysterie Glauben schenkt. Ich weiß, dass es ein paar da draußen geben muss, aber ich kann sie nicht finden… Milliarden von Dollars fließen in die Geldbeutel, die auf den Global-Warming-Zug aufspringen…“ (25)

Timothy Bell, ehemaliger Professor für Klimatologie sagte ebenfalls vor kurzem: “Die globale Erwärmung, wie wir sie kennen, existiert nicht. Und ich bin nicht der einzige, der den Menschen die Augen öffnet, dass sie die Wahrheit sehen. Aber wenige hören hin, trotz der Tatsache, dass ich einer der ersten kanadischen Doktoren für Klimatologie war und einen erheblichen Hintergrund in Klimatologie habe, besonders in der Rekonstruktion des historischen Klimas… Wenige hören hin, obwohl ich einen Doctor of Science von der Universität von London habe und Klimatologie-Professor an der Universität von Winnipeg war. Aus irgendeinem Grund (eigentlich aus vielen) hört die Welt nicht zu…Das ist in der Tat die größte Täuschung in der Geschichte der Wissenschaft. Das beweist, dass Konsens kein wissenschaftlicher Fakt ist. Was ich in meinem persönlichen Leben während der letzten Jahre erlebt habe, lässt mich verstehen, warum die meisten Menschen sich dafür entscheiden, die Wahrheit nicht auszusprechen: Die Sicherheit des Arbeitsplatzes und die Angst vor Repressalien.”

Literatur : -

Calder, Nigel: Die launische Sonne. Widerlegte Klimatheorien. Wiesbaden. 1997
- Gerlich, G.: Die physikalischen Grundlagen der Treibhauseffekte. In: Europäische Akademie für Umweltfragen e.V. Tübingen 1996. S. 115-148.
- Thüne, Wolfgang: Der Treibhaus-Schwindel. Saarbrücken 1998.
- Ders.: Freispruch für CO2. Wie ein Molekül die Phantasien von Experten gleichschaltet. Wiesbaden 2002.
- Weber, Gerd R.: Treibhauseffekt. Klimakatastrophe oder Medienpsychose? Wiesbaden 1992.

Siehe auch „The Great Global Warming Swindel“, eine Dokumentation des britischen Channel 4 (englisch): http://youtube.com/watch?v=XttV2C6B8pU

Quellen:

(1) So Wolfgang Thüne in: Freispruch für CO2. Wie ein Molekül die Phantasie von Experten gleichschaltet. Wiesbaden 2002.
(2) Siehe auch: http://www.biokurs.de/treibhaus/treibhgl2.htm
(3) Originalpublikation in den „Geophysical Research Letters“: http://www.pik-potsdam.de/~stefan/Publications/Journals/rahmstorf_grl_2003.pdf
(4) Siehe auch: http://www.aoml.noaa.gov/hrd/tcfaq/G4.html
(5) Zur ausführlichen, wissenschaftlichen Widerlegung dieser Graphik siehe: http://www.tu-berlin.de/~kehl/project/lv-twk/002-holozaen-2000jahre.htm
(6) Wolfgang Thüne: Der Treibhaus-Schwindel. Saarbrücken 1998.
(7 http://www.wikiservice.at/demo/wiki.cgi?SonnenwetterII/TeilB
(8) Siehe Presseinformation der Max-Planck-Gesellschaft: http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/2004/pressemitteilung20041026/index.html
(9) Ausführlich ausgeführt für die einzelen Planeten: http://www.prisonplanet.com/articles/november2006/161106suvjupiter.htm
(10) http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,375870,00.html
(11) http://www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=17083
(12) http://www.maximsnews.com/1006mnunoctober10102006111.htm
(13) Siehe Wolfgang Thüne: Der Treibhaus-Schwindel.
(14) http://www.risiko-elektrosmog.de/Elektrosmog/Wohnung/Energiesparlampen.htm
(15) http://www.labour.org.uk/index.php?id=news2005&ux_news[id]=gbclimatechangegreen&no_cache=1
(16) So sprach die Anthropologin Magred Mead. Quelle: DHEW Publication Nr. (NIH)77-1065, Washington Dc.:US-Government Printing Office.
(17) Näheres dazu: http://observer.guardian.co.uk/international/story/0,6903,1153513,00.html
(18) F.A.Z. vom 18.05.1996.
(19) Weitere Zitate zur angeblichen Abkühlung: http://www.prisonplanet.com/articles/february2007/130207globalwarming.htm
(20) http://www.boston.com/news/globe/editorial_opinion/oped/articles/2007/02/09/no_change_in_political_climate/
(21) http://newsbusters.org/node/10773
(22) http://sciencepolicy.colorado.edu/prometheus/archives/science_policy_general/000318chris_landsea_leaves.html
(23) http://www.google.com/notebook/public/01292418318975032599/BDTncIgoQqKGL-rMh
(24) Liste der protestierenden Wissenschaftler: http://www.telegraph.co.uk/opinion/main.jhtml?xml=/opinion/2006/04/23/dtlettersigs23.xml
(25) Zit. nach: http://www.prisonplanet.com/articles/february2007/130207globalwarming.htm
(26) Ebenda.

Das subtile Spiel mit der Angst

“Überwinde Böses mit Gutem, Falschheit mit Wahrheit und Haß mit Liebe.” Diesen Satz habe ich dieser Tage irgendwo gelesen und er ist so passend für diese Zeit.

Das Gespenst “Vogelgrippe” geht um und versetzt die Menschen in Angst und Schrecken. Da wächst eine große Gemeinschaft derer heran, die sich gegenseitig helfen und unterstützen wollen, indem sie “aufklären”. Und “mit den besten Absichten” werden weitere Angst- und Schreckensbot-schaften verbreitet. Nur hat das leider genau den gegenteiligen Effekt: Je mehr wir unsere Aufmerksamkeit auf all die angedrohten und befürchteten Katastrophen richten, umso mehr geben wir dem Energie. Ein sehr subtiles Spiel!

Bereits am Montag, 14. Februar 2005 las ich im Internet diesen Kraftsatz: Wenn wir die Welt verändern wollen, müssen wir uns selbst verändern. Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich diesen Satz liebe. Und was sagt uns dieser Satz? - Das wir “wirk-lich” etwas ändern, wenn wir auf den Umgang mit unserer schöpferischen Gedanken-Energie achten und diese konstruktiv ein-setzen.

Die Universalen Gesetze besagen, daß da wo unserer Aufmerksamkeit ist auch unsere Energie ist. Und es unterscheidet nicht, ob wir uns etwas wünschen oder uns vor etwas fürchten !!! Energie ist Energie!

Könnt ihr euch vorstellen, daß da so manche vermeintlich hilfreiche, aufklärende Botschaft, dem Zweck dient, die Angst am laufen zu halten? Viele von euch versenden das mit den lautersten Absichten ohne hinter die Kulissen geschaut zu haben um den Zweck dahinter zu erkennen.

Wir sind aber weder hilflos noch machtlos gegen solche Spiele !!! Wir sollten nur die richtigen Mittel einsetzen, um das Blatt zu wenden. Dieser Monat hat die Energie (astrologisch), verborgenes an die Oberfläche zu bringen. So besteht die Möglichkeit, daß der unlautere Zweck des Vogelgrippe-Spiels an die Oberfläche kommen kann und somit den Aktionisten der Nährboden entzogen wird.

Ich sammle gerne gut Sprüche und Sätze. Einer hiervon ist dieser: Das, was ich suche, kann ich auch anfangen zu erzeugen.
Also, fangen wir an Gutes, Wahrheit und Liebe zu erzeugen indem wir es leben, d.h. es fühlen, denken, reden und tun!

Wir sind Schöpfer-Götter! Jetzt ist es Zeit, das auch zu leben! Erschaffen wir uns JETZT die Welt, in der wir leben wollen. Lassen wir uns nicht länger manipulieren sondern entscheiden wir selbst, welche Wirk-lichkeit wir erleben wollen!

Es wird in diesen Tagen von verschiedenen Gruppen zu gemeinsamen Globalen Meditationen aufgerufen! Das ist unsere KRAFT ! Lasst sie uns gemeinsam einsetzen! Treff euch in Gruppen, vernetzt euch untereinander und erschafft ein Netzwerk aus LICHT und LIEBE!
“Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da werde ich unter euch sein!” Das waren die Worte Jesu an uns!

Machen wir es dem/der Schöpfer-Vater-Mutter gleich: Erschaffen wir das, was WIR WOLLEN und nicht, was man versucht uns einzureden.

LIEBE ist die stärkste KRAFT im Universum!

copyright  RENATE - Ursula Kreft, Markdorf, 02. März 2006 – Verbreiten – unter Beibehalt dieser Zeile- erwünscht!

ANZEIGE: 1.000,-€ warten auf den, den bereit ist 11,- € ein zusetzen! www.one100.biz

Kryon vor den Vereinten Nationen 2007

New York City, S.E.A.T. – Sitzung vom 2. März 2007

Seid gegrüßt, meine Lieben, ich bin Kryon vom Magnetischen Dienst.

Und wie immer gibt es hier noch jene, die sagen würden, “Unmöglich, unmöglich! So arbeitet Gott nicht.” Mögen sie während den wenigen kurzen Momenten dieser Botschaft mit einer Energie ange-füllt werden, die unmöglich von ihnen selber kommen kann. Mögen sie das als einen Beweis dafür erleben, dass ein Tor geöffnet wurde und die Tür aufschwang, und dass das, was ihr hier vor euch habt, einfache Worte von der anderen Seite des Schleiers durch einen Menschen sind, die Art und Weise, wie von je her alle [heiligen] Schriften auf dem Planeten zugestellt wurden. Alle wurden von Menschen geschrieben – jede einzelne! Mittels der göttlichen Verbindung, die in die menschliche DNS eingebaut ist, haben sie alle [Schriften] geschrieben.

Und das hier ist auch nichts anderes, meine Lieben, denn die Stimme, die ihr hört, ist keine andere als die, die in den Propheten der Vergangenheit zu hören war. Wie dem auch sei, die Tiefsinnigkeit dessen, was durch mich gesagt wird, ist dieses Mal persönlich, und nicht für die [kommenden] Zeitalter. Dieses Mal ist sie für euch, die ihr in den Stühlen sitzt, und die Leser, und sie ist für alle in diesem Gebäude. Das ist die Veränderung und auch, was wir die Neue Energie auf der Erde nennen. Denn sie öffnet allen die Tür, es zu tun [zu channeln], was von jenen, denen sich kein Verständnis erschließt, oft als seltsam, befremdend und verrückt angesehen wird. Doch ich sage euch, dass es nichts davon ist. Es ist eine Verbindung – eine Pipeline zu Spirit – den ihr Gott nennt. Es repräsentiert die Liebe, die viele von euch in eurem Leben vermissen, und die ihr haben könn-tet, indem ihr an der Tür eures Herzens drückt. Auf diese Handlung hin kommt die Familie herein, um auf eurem Schoß zu sitzen, um eure Hand zu halten und um euch zu sagen, dass das Unmög-lich machbar ist.

Ich bin Kryon. Ich bin ein Partner. Ich bin eine Schwester, ein Bruder für jeden von euch. Ich bin keine körperlose Energie, die im Raum herum schwebt. Ich bin sowohl in eurem Inneren, falls ihr wählt hinzusehen, als auch die Quintessenz von Gott selbst. Dann gibt es jene, die sagen würden, “In Ordnung, falls du Gott repräsentierst, würdest du uns dann bitte erklären, warum du nicht hier herunter gekommen bist, und diese Schlamperei aufgeräumt hast?” Mögen sich alle hier vergegen-wärtigen, wo wir zur Zeit sind. Mögen sich alle vergegenwärtigen, wessen Ressourcen und wessen Integrität die Betonstrukturen errichten ließen, in denen wir jetzt sitzen und auf denen wir in die-sem Moment stehen. Denn überall um euch herum liegt die Betonung und der Fokus der Absicht auf Einheit. Zieht es zusammen, nehmt es nicht auseinander. Lösung, nicht Teilung. Frieden, nicht Krieg. Und in dieser Atmosphäre beantworte ich die Frage. “Wo ist Gott in diesen Zeiten?”

Ich möchte euch das, was auf diesem Planeten geschieht und was ihr zu wissen nötig habt, präsen-tieren. Gott mischt sich nicht in die Licht/Dunkel Balance der Menschheit ein. Die Menschheit er-schafft die Licht/Dunkel Balance selber, und Gott wird dann in die lichten Anteile eingeladen. Wenn auf der Quantenebene* mehr lichte als dunkle Anteile gemessen werden, dann erfahrt ihr Offen-barungen und Erleuchtung, und das ist es, was genau jetzt geschieht. Also innerhalb dieses Puzzles sage ich euch, dass Gott weiß, wer ihr seid, wo ihr in diesem Moment sitzt, und worum es in dieser Organisation geht. Das ist kein Mysterium.

Es gibt so viele Fragen dazu, und deswegen gebrauche ich noch eine andere Metapher, eine, die wir schon zuvor benutzt haben, doch die ich zu diesem Zeitpunkt ausweiten werde. Stellt euch einen Leuchtturm an der Küste vor, und seine Aufgabe Licht erstrahlen zu lassen und auf seinem Platz zu bleiben. Wenn die Schiffe auf See den Hafen ansteuern, besteht das Angebot, sich am Licht zu orientieren und sicher den Hafen anzusteuern, statt auf Felsen aufzulaufen, die unter den Wellen verborgen sind.

Auf diesem Ozean gibt es grundsätzlich drei Sorten von Schiffen. Bei der ersten Sorte ist die Steuerkabine mit Brettern vernagelt, und der Kapitän samt allen, die für die Navigation verant-wortlich sind, wissen, wo sie entlang fahren. Das liegt daran, dass sie schon Mal da waren und ihren Karten trauen. Sie vertrauen der gesammelten Mythologie der Zeitalter, sie sicher zu leiten. Es sind Seeleute, die zuvor selbständig in den Hafen eingelaufen sind, und sie brauchen keinen Leuchtturm. Der ist eigentlich überflüssig. Sie mögen ihn nicht einmal und glauben, er sei albern. Also schippern sie mittels ihrer eigenen Hilfsmittel Richtung Hafen, und manche schaffen es und andere nicht.

Wie dem auch sei, sie haben nicht verstanden, dass sich die Wellen ständig ändern, und dass die Gezeiten sich verschieben. Selbst die Wettermuster bewegen sich hin und her, falls ihr es bemerkt habt. Doch sie bleiben beim Alten und sagen, “Es hat in der Vergangenheit funktioniert, und es wird jetzt auch funktionieren.” Es funktioniert, bis sie sich auf den Felsen wieder finden.

Die zweite Sorte Schiff hält die Steuerkabine vernagelt, solange es keine Schwierigkeiten gibt. Wenn der Wind auffrischt und die Wellen sich ändern, nehmen sie die Bretter herunter und sagen, “Jetzt sind wir in Schwierigkeiten – wo ist der Leuchtturm?” Sie sehen den Leuchtturm und sind ihm dankbar. Sobald sie im Hafen angekommen sind, nageln sie die Bretter wieder an. “Danke, Leuchtturm”, sagen sie, “ich habe dich nur gebraucht, solange ich in Schwierigkeiten war.” Dann wenden sie sich ihren Geschäften in dem Glauben zu, dass der Leuchtturm ein “Leuchtturm für Schwierigkeiten” ist.

Die dritte Sorte von Schiffen vernagelt die Fenster niemals und sieht sich immer zuerst nach dem Leuchtturm um, weil sie verstehen, dass die Wellen sich verschieben und die Gezeiten sich bewe-gen, und dass sie niemals sicher sein können, wo die sich verschiebenden Felsen sind. So ein Schiff orientiert sich die ganze Zeit am Leuchtturm, um sicher in den Hafen zu kommen.

Wir haben euch im Grunde gerade drei Arten von Menschen vorgestellt, die durch freie Wahl in die-ser neuer Energie auf diesem Planeten erleuchtet werden [möchten]. Es hat den Anschein, dass die dritte Art die ist, von der ihr glaubt, dass sie zum wahren Licht auf dem Planeten werden. Ihr habt Recht. Und ich sage euch einmal mehr, dass es nicht viele dieser dritten Art braucht. Weniger als ein halbes Prozent der Welt braucht sich ihrer eigenen Göttlichkeit und ihres eigenen Lichts bewußt zu sein, um diese Kraft durch Meditation und Gebet an den Rest des Planeten zu senden, und um Frieden auf Erden zu schaffen. Ich sage es noch einmal, weniger als ein halbes Prozent.

“Kryon, was ist dann mit dem Mittleren Osten? Warum gibt es dort so viel Aufruhr? Die Truppen sind dort, Krieg ist dort, Sterben, und das Töten … das Unglück, die Sorgen … oh, diese Sorgen! Was hat das in einer Zeit des Lichtes zu suchen?” Ich werde es euch sagen, meine Lieben, noch einmal: Wann habt ihr das zuvor in diesen Gebieten gesehen? Die Antwort ist, niemals zuvor. Darum, könnte es nicht sein, dass das Licht auf dem Planeten so hell geworden ist, dass es nun dunkle Stellen be-leuchtet, die früher vor eurer Sicht versteckt waren? Könnte es sein, dass nun der Hass aufgedeckt wurde, der schon immer da war, den ihr aber nicht richtig habt sehen können? Könnte es sein, dass diese Dinge ein Puzzle darstellen, das es für euch zu lösen gilt? Könnte das sein? Und wenn ihr eines der Schiffe seid, das die Bretter entfernt hat und das Licht sieht, werdet ihr sagen, “Genau das ist es! Ich sehe jetzt Dinge, die mir das Licht zeigt, und die ich ohne niemals gesehen hätte.”

Wirklich, ohne dieses neue Licht, das zu diesem Zeitpunkt auf diese Gebiete scheint und euch die Dunkelheit enthüllt, wären die Gebiete des sich jetzt verschiebenden Mittleren Ostens weitere 200 Jahre unverändert geblieben. Deshalb sind die ganzen Konflikte und Herausforderungen etwas, das schon immer da war, aber nun zum Thema des Tages wurde. Wer kann das sehen? Diejenigen, die wählen hinzusehen. … durch freie Wahl.

Die Vereinten Nationen
Ich möchte euch nochmals an die Organisation erinnern, in deren Erdgeschoß ihr in diesem Moment sitzt. Es gibt jene, die sagen würden, „Die Vereinten Nationen sind nutzlos und wertlos, und sie haben seit einem Jahrzehnt nicht Bemerkenswertes vollbracht.“ Ich bin Kryon, und ich kenne die Seelen, die auf diesen Planeten kommen und die ihn verlassen. Ich möchte euch eine Frage stellen: Was haltet ihr von einer Organisation, die eine Million Leben pro Jahr rettet? Wäre das etwas wert? Und ihr würdet sagen, „Na, auf jeden Fall.“ Dann lasst mich euch die Vereinten Na-tionen vorstellen! Was die Medien euch aus dem Großen Sitzungssaal übertragen, mit Bildern von denen, die sich mit Empörung auf die Brust hämmern und Schimpfworte benutzen, das ist es nicht, worum es in dieser Organisation geht. Doch diejenigen, die Bericht erstatten, werden euch sagen, dass diese Organisation nichts tut, und dass sie nichts tun kann.

Dennoch sage ich euch, dass jedes Jahr eine Million Leben durch diese Organisation gerettet wer-den. Zwanzig Prozent davon allein betrifft Masern (Menschen, die keine Masern bekamen und nicht daran starben). Masern! Und wie viele Menschen glaubt ihr, werden von Masern in diesem großen Land (die USA) umgebracht? Die Antwort lautet, fast niemand. Es ist der Rest der Erde, der die Vereinten Nationen braucht. Und das ist lediglich ein Aspekt ihrer Tätigkeiten. Es beinhaltet nicht einmal die in der Vergangenheit geheilten Krankheiten, oder das Lächeln auf den Gesichtern sich freuender Kinder. Darum geht es in dieser Organisation. Ich bin Kryon; ich sage euch, dass ich das sehe und es weiß. Wendet euer Licht nicht von diesem Ort ab, weil ihr nicht fühlen könnt, dass er eure Bedürfnisse auf eine dramatische Weise befriedigt. Denn ich sage nochmals, dass ihr bald genug die Ergebnisse auch im Großen Sitzungssaal sehen werdet. Seid geduldig. Seid geduldig.


Das Neue Grenzgebiet

Ich möchte euch vom neuen Grenzgebiet erzählen. Es gibt manche, die sagen würden, dass es China ist und sein müsse. Nein. Das ist nicht das neue Grenzgebiet. Oh, es werden erstaunliche Dinge in China geschehen, die die neue industrielle Revolution auf dem Planeten repräsentieren. Aber das ist zu erwarten, und es sind kei-ne Neuigkeiten. Ihr wusstet das bereits.

Spirit gibt keine gewöhnlichen Ratschläge. Spirit enthüllt mögliche Zukunftsentwicklungen und gibt Ratschläge innerhalb dessen, was ihr bereits am erschaffen seid. Also lasst mich euch einige Rat-schläge bezüglich China geben, auf der Basis davon, was in der Zukunft liegt. Der Drachen bewegt sich langsam und ist schon seit Tausenden von Jahren hier, während das Land, in dem mein Part-ner jetzt sitzt, gerade mal 200 Jahre alt ist. China weiß, was es tut. Auf seine Art studiert es den Kapitalis-mus, und es ist damit nicht fertig. Denn die Asiaten sind sehr gut im Auseinandernehmen von Dingen und im wieder Zusammenbauen, wobei sie studieren, wie es funktioniert, und es da-nach besser machen, als das ursprünglich Studierte. China macht das gerade mit Hong Kong (ein Hochfinanz Modell kapitalistischer Fachkenntnisse, das unter Britischer Herrschaft entwickelt wur-de). Glaubt ihr, dass es ein Zufall sei, dass sie Hong Kong nach 99-jähriger Pachtzeit übernehmen, und dass es während eurer Lebensspanne geschah? Ihr glaubt, dass sei ein Zufall? Sie studieren und sie lernen, und sie werden auf dem Weg zu funktionierendem Chinesischem Kapitalismus in der Tat viele der gleichen Fehler machen, die euer Land gemacht hat.

Aber ihr wäret in diesem Land (USA) und in den westlichen Ländern gut beraten, sie auf den Ge-bieten zu unterstützen, in denen sie schwach sind, und ihnen das Wissen und die Weisheit zu geben, die sie brauchen, um die Dinge abzuwickeln, die sie abwickeln müssen, ohne ihnen gleich-zeitig eine westliche Kultur aufzudrängen. Lasst ihnen ihren Asiatischen Charakter, und sie werden eine Wirtschaft entwickeln, die sogar noch kraftvoller als eure ist, und euch mit ihrer Entwicklung überraschen mag. Denn sie wird durch Investitionen und Erweiterung auch Fülle in den Westen bringen. Aber das sind keine neuen Neuigkeiten.

“In Ordnung, Kryon, wenn es China nicht ist, dann muss es der Mittlere Osten sein.” Und ich sage euch, dass auch das nicht stimmt. Der Mittlere Osten ist ein Kernthema, kein neues Grenzgebiet. Ihr seht jetzt einen Kochtopf, ein Puzzle, das gelöst und stabilisiert werden muss, damit ihr euch an der 2012 Marke vorbei in [gute] Aussichten und Frieden hinein bewegen könnt. Hier geht es um Stabilisierung, nicht um ein neues Grenzgebiet. Es handelt sich um die Wiege der Zivilisation.

Was glaubt ihr, über welchen Teil der Erde ich als nächstes sprechen werde? Was ist das neue Grenzgebiet? Ich werde euch Informationen geben, die nur jene mit einer längeren Lebensspanne als ihr werden verifizieren können. Doch bis dahin werden natürlich viele von euch schon wieder zurück sein (spricht von denen, die reinkarnieren). Ich weiß, wer ihr seid, alle, so wie ihr hier sitzt, und warum ihr hier seid. Ich kenne die Puzzlespiele in eurem persönlichen Leben.

Ich möchte über die AU sprechen. Was ist das? Es ist etwas Zukünftiges. Ich möchte über die AU sprechen, die vielleicht erst nach 50 Jahren - zwei Generationen - entstehen wird: Die Afrikanische Union. Ihr habt heute den Doktor getroffen, den ich den Meister der Spirale nenne (Dr. Todd Ovokaitys). Er ist einer derjenigen, die helfen werden, den Afrikanischen Kontinent in dieser Generation zu heilen. Denn wenn die Einwohner dieses großen Kontinentes Gesundheit haben, werden sie daraufhin Bedarf für eine normale Wirtschaft entwickeln. Und was ihr nicht wisst und was die grundlegende Unterstützung dafür bildet, ist, dass buchstäblich Milliarden von dem, was ihr Dollars nennen würdet, bereit stehen und darauf warten, in ihre Gesundheit investiert zu werden! Es gibt Menschen auf der Erde, die das klar sehen.

Dort liegen die großen Städte der Zukunft, in der Afrikanischen Union. Es wird ein Konglomerat Afrikanischer Staaten sein, ähnlich dem, was ihr in der Europäischen Union seht, nur größer und kraftvoller, mit eigenen Aktienbörsen, die alles in den Schatten stellen werden, was die Welt jemals gesehen hat, sogar die Chinesen. Denn die zukünftigen Ressourcen, die die Welt brauchen wird, einschließlich einigen, die ihr noch nicht sehen könnt, liegen in Afrika. Das ist das nächste große Neuland. Und in dieser neuen Energie muss jener Kontinent geheilt werden. Das ist im Werden, und es wird tatsächlich geschehen.

Drei große Erfindungen bezüglich Gesundheit werden diesem Kontinent zufließen, und eine davon wurde euch heute in technischen Begriffen beschrieben (von Dr. Ovokaitys). Die beiden anderen sind in der Entwicklung und werden auch heilkräftig sein. Diese drei zusammen werden den Konti-nent vollständig heilen. Vieles davon kann sogar während eurer Lebensspanne geschehen, falls diese Organisation (die UN) wirklich Teil des Geschehens sein kann. Beginnt ihr, die [einzelnen] Punkte zu verbinden? Bringt Frieden nach Afrika, UN! Konzentriert euch auf diejenigen, die gegen den Frieden sind, und bringt ihnen das Wissen, warum sie Frieden haben sollten. Erziehung, Ver-handlung und Vernunft allein, ohne den Zwang, sind derartig kraftvolle Werkzeuge. Tatsächlich werden diese neuen Städte eine Zivilisation erschaffen, wie sie die Welt nie zuvor gesehen hat.

Sie wird unangefochten sein, ein [Zivilisation], die in der Lage ist, alles zu übertreffen, was jemals existierte. Die Anfänge davon werden zu euren Lebzeiten sichtbar werden. Achtet auf die Finan-zierung. Allen Widrigkeiten zum Trotz wird die Größenordnung der ausgegebenen Summen er-staunlich sein. Und am Ende wird es keine Stammesfehden mehr geben, keine Korruption mehr, auch nicht beim Einsammeln der kleinen leuchtenden Steine. Ihr mögt mir jetzt glauben, aber wenn es beginnt, werdet ihr verstehen.

Oh, eine letzte Sache noch bevor ich gehe. Ich enthülle es zum ersten und zum letzten Mal … was zu tun sich mein Partner in seinem nächsten Leben bereit erklärt hat. (Lee kennt diese Information nicht, während er sie channelt.) Versteht, auf dieser Seite des Schleiers gibt es keine Zeit. Alles über die [verschiedenen] Möglichkeiten ist bekannt. [Es ist] nicht Vorbestimmung, sondern eine Neigung zu dem, was er zu tun bereits auf einer Ebene entschieden hat, für die er keinerlei Kon-zept besitzt. Er hat keine Vorstellung davon, was jetzt kommt. Aber er wird es zur selben Zeit hören, in der ihr es hört, und er wird wissen, und er wird glücklich sein.

Zu diesem Zeitpunkt gibt es in ungefähr 65 bis 70 Jahren ein Potential für einen Mann geboren zu werden und aufzuwachsen. Wenn er sein 36igstes Jahr erreicht, werdet ihr einen jungen, neuen Führer mit einem schwarzen Gesicht in Afrika aufsteigen sehen. Das wird mein Partner sein, der Mann, den ihr hier sitzen seht und der mich jetzt channelt. Das ist es, was er wählt und was er auf der Seelenebene wünscht. Seine Führerschaft wird spirituell sein, nicht politisch, und seine Absicht wird mit denen zu tun haben, die einer heilenden Emotion des Herzens bedürfen … notwendig für eine große Zivilisation. Achtet darauf, denn es wird nicht den Namen Kryon führen. Stattdessen wird es ein kultureller Name sein, der in ihrer Sprache ver-standen werden wird.

Lieber Mensch, hebe diese in Schrift übertragenen Worte für jene auf, die dort sein werden, damit sie ihn an seinen Streifen erkennen. Das ist jetzt kryptisch, aber ihr werdet es klar erkennen, wenn es geschieht.

Ich bin mir wirklich bewusst, wo ich sitze. Ich befinde mich in diesem Moment in meinem Partner und fühle was er fühlt. Es ist eine Vereinigung von spirituellen Dingen, oder nicht? Wisset heute, dass dieser Raum von einer Energie besucht wurde, die anders ist als alles, was ihr erwartet habt. Ihr werden von diesem Ort weggehen, und wenn ihr euch entscheidet, den Leuchtturm zu sehen, liebe Menschen, dann werdet ihr anders gehen, als ihr gekommen seid. Keiner von euch sollte überrascht sein, wenn vielleicht eine kleine Heilung zur gleichen Zeit geschehen ist, in der ihr hier wart.

Gesegnet sind diejenigen in den Gängen dieses Ortes, die sich selbst Angestellte nennen, die ein-fachen Mitarbeiter, die jedes Jahr eine Million Leben retten.
Gott weiß, wer ihr seid.

Und so ist es.

Kryon

*Licht auf der Erde auf der Quantenebene gemessen ist keine Quersumme der lichten und dunklen Anteile, sondern eher die Bilanz des Quotienten von dem, was die wenigen lichten Anteile für das Ganze erschaffen. Zum Beispiel mag ein Glas Wasser 200 ml Wasser enthalten, aber wenn ein paar Moleküle einer Würze dazu gegeben werden, dann ist das ganze Wasser “gewürztes Wasser” ge-worden. Licht verhält sich auch so, indem die interdimensionalen Eigenschaften des meditierenden und betenden Menschen die gesamte Schwingung der Erde würzen. (Kryon)

Lee brachte erneut den DNS – Forscher Dr. Todd Ovokaitys als Co-Präsentator mit. Dr. Ovokaitys arbeitet mit Südafrikanischen AIDS Gruppen an einem Plan, diese Krankheit auf dem ganzen Kon-tinent zu beenden. Dr. Todd’s website: [www.gematria.com]
_________________
Erkenne, dass Du göttlich bist!
www.kryon-hamburg.de

Der Fehler im System

Aus Michael Kents Depesche 35/2006 - http://www.kent-depesche.com/jahrgang2006/2006_35.html

Text: Larry Hannigan, Australien, 1971 (!) Originaltitel: „I Want the Earth Plus 5 %”
(„Gib mir die Welt plus 5 Prozent”), Übersetzung und Redaktion: Michael Kent

Die Geschichte von Fabian, dem Goldschmied: »Gib mir die Welt plus 5 Prozent!«
Das unentdeckte Geheimnis des Banken- und Geldsystems – warum überall Geld fehlt!

Vorwort

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, der nachfolgende Text erzählt die Geschichte des Geldes und des Bankensystems und erhellt ganz nebenbei mehrere gut gehütete Geheimnisse.

Wir laden Sie herzlich ein, diesen Text breitflächig zu verteilen. Mindestens eine Million Menschen im deutschsprachigen Raum sollen in Kenntnis dieses Artikels kommen. Zielsetzung dieser Aktion ist, einen Bewusstseinsschub in der Bevölkerung in Gang zu setzen, der nicht nur unsere gegenwärtige Zinswirtschaft als Kontrollinstrument weniger „Auserwählter” erkennbar werden lässt, sondern die Weichen für ein menschenfreundliches, gerechtes Geldsystem stellen soll.

Da die meisten Menschen unser gegenwärtiges System einfach als gegeben akzeptieren und bestenfalls versuchen, für sich selbst das Meiste an Profit herauszuholen, bedarf es auch in diesem Bereich dringend eines Umdenkens.

Die Wurzel der Zinswirtschaft ist unserer Ansicht nach nicht in einem System zu finden, sondern in der menschlichen Schwäche der Gier, welche nicht nur die Top-Banker dieser Welt betrifft, sondern bedauerlicherweise auch breite Bevölkerungsschichten. Daher ist die Arbeit jedes Einzelnen an dieser Wurzel unumgänglich.

Eine immer häufiger praktizierte Alternative zum globalen Geldsystem stellen die zahlreicher werdenden Regionalwährungen dar (mehr dazu siehe Links am Ende des Textes). Darüber hinaus werden Menschlichkeit, Mut, Tatkraft, die Wendung zu ökologischen Wirtschaftsweisen und politisch-gesellschaftliches Engagement vieler Einzelner den Schlüssel zur Gesundung unseres Systems darstellen. Wir sind überzeugt, dass auch Sie mehr als nur einen wertvollen Beitrag dazu leisten können.

Ich wünsche Ihnen angenehme Lektüre und aufschlussreiche Entdeckungen.
Michael Kent

Tauschhandel

Fabian war innerlich erregt, als er seine Rede übte, die er am kommenden Tag vor einer großen Menschenmenge halten würde. Schon immer hatte er nach Macht und Prestige gestrebt. Nun würde sein Traum bald wahr werden.

Fabian war Handwerker, der mit Gold und Silber arbeitete, Schmuck und Verzierungen herstellte, doch es gefiel ihm nicht, dass er sich seinen Lebensunterhalt mit Arbeit zu verdienen hatte. Er suchte den Reiz des Außergewöhnlichen, die Herausforderung – nun stand sein großer Plan vor der Verwirklichung.

Seit Generationen war der direkte Warentausch die gängige Art des Handels. Familien lebten davon, sich auf bestimmte Waren zu spezialisieren und den Überschuss mit Waren eines anderen Händlers auszutauschen.

Der Marktplatz war der laute Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Dem Volk gefiel das bunte Treiben, denn es gab immer viel Neues und Interessantes zu hören. In letzter Zeit allerdings nahmen Umtriebe und Streitigkeiten zu – ein besseres System schien nötig, wenngleich die Menschen immer noch fröhlich waren und die Früchte ihrer Arbeit genossen.

Die Regierungsform war äußerst simpel: In jeder Gemeinde wurde ein Bürgerrat gewählt, dessen Aufgabe es war, Freiheiten und Rechte des Einzelnen zu sichern und zu gewährleisten. Niemand durfte gegen seinen Willen zu irgendetwas gezwungen werden. Das war der einzige Zweck der Regierung. Dennoch war der Bürgermeister manchen Situationen nicht gewachsen, insbesondere wenn es darum ging, bei Uneinigkeiten auf dem Marktplatz festzulegen, ob beispielsweise ein Messer mit einem oder zwei Körben Mais zu bezahlen sei oder ob einer Kuh mehr Wert beizumessen wäre als einem Leiterwagen. Fabian hatte nun angekündigt, dass er die Lösung für diese Probleme habe.

Münzgeld

Tags darauf erläuterte Fabian vor einer großen Menschenmenge sein neues System, das er „Geld” nannte. Da die Sache recht viel versprechend klang, fragten die Menschen in ihrer Neugierde, wie zu beginnen sei. »Das Gold, aus dem ich Schmuck mache, ist ein erstklassiges und wertvolles Metall, das nicht rostet und lange währt. Also werde ich aus Gold Münzen herstellen und sie Goldtaler nennen«, sagte er und erklärte weiter, dass jeder Taler einen bestimmten Wert habe und dass „Geld” als Tauschmittel wesentlich praktischer sei als der direkte Austausch von Waren. Ein Mitglied des Bürgerrates brachte zur Sprache, dass es nicht allzu schwierig sei, Gold selbst zu schürfen und damit Taler herzustellen. »Das wäre „unlauter” und müsste strikt unterbunden werden«, entgegnete Fabian, »nur die vom Bürgerrat zugelassenen Münzen sind erlaubt. Zur Sicherheit werden sie mit einem Siegel versehen.« Jedes Gemeindemitglied sollte anfangs dieselbe Anzahl neuer Münzen erhalten.

Das klang fair, allerdings unterbrach der Kerzenmacher: »Das Anrecht auf die meisten Taler habe ich, da jeder Bürger meine Kerzen braucht.« – »Auf keinen Fall«, schrie einer der Bauern, »ohne mein Gemüse würden wir alle hungern! Ich verdiene die meisten Taler!« Fabian ließ sie eine Weile streiten und unterbreitete dann folgenden Vorschlag: »Da ihr euch nicht einigen könnt, schlage ich vor, jedem einzelnen so viele Taler zu leihen wie er will, unter der Voraussetzung, dass diese zurückgezahlt werden. Da ich das Geld zur Verfügung stelle, habe ich ein Recht auf eine Vergütung: für 100 Taler erhalte ich am Ende eines Jahres 105 zurück.

Diese 5 Taler nenne ich „Zins”, sie sind mein Verdienst.« Dies klang akzeptabel – und 5 % hörten sich geringfügig genug an.

Fabian verlor keine Zeit und verbrachte die nächsten Tage und Nächte mit der Herstellung von Münzen. In der folgenden Woche standen die Leute vor seinem Geschäft Schlange – und nachdem der Bürgerrat die Münzen inspiziert und genehmigt hatte, liehen sich die ersten Bürger ihre ersten Taler; anfangs nur ein paar wenige, um das ungewohnte System auszuprobieren, dann immer mehr.

Das neue Konzept „Geld” funktionierte erstklassig und bald wurde alles mit Goldmünzen bzw. Talern bewertet. Der auf den Waren angebrachte Wert wurde „Preis” genannt und anhand des Aufwandes und der Zeit festgelegt, die in Form von Arbeit geleistet wurde.

Wettbewerb

In einer der Städte des Landes lebte Alban als einziger Uhrmacher. Seine Kundschaft war bereit, einen hohen Preis für seine Uhren zu bezahlen. Dann öffnete ein neuer Uhrmacher einen Laden und Alban war gezwungen, seine Preise zu senken, um nicht alle seine Kunden an die billigere Konkurrenz zu verlieren.

Dieser freie Wettbewerb im ursprünglichen Sinne erfasste bald sämtliche Branchen. Weil alle möglichst viel Geld einnehmen wollten, wurde viel gearbeitet und produziert, der Lebensstandard stieg und schließlich wunderte sich ein jeder, wie ein Leben vor dem „Geld” überhaupt möglich gewesen war.

Schulden

Zum Jahresende suchte Fabian all diejenigen auf, die Geld von ihm geliehen hatten. Manche besaßen mehr, als sie aufgenommen hatten, was zugleich bedeutete, dass andere weniger haben mussten, da ja nur eine bestimmte Menge in Umlauf war.

Diejenigen, die mehr in Besitz hatten, zahlten die hundert Taler plus fünf Taler Zins zurück, mussten aber oftmals neues Geld leihen, um weiter im Geschäft bleiben zu können. Die anderen jedoch merkten zum ersten Mal, dass sie Schulden hatten. Fabian gewährte ihnen daraufhin eine Ratenzahlung und nahm Teile ihrer Besitztümer als Sicherheit. Sogleich suchte jeder nach den fehlenden Talern – doch diese waren sehr schwer aufzutreiben.

Eine Rechnung, die nie aufgehen kann

Keinem wurde gewahr, dass die ganze Nation niemals wieder unverschuldet sein konnte, denn selbst, wenn jeder einzelne aller ursprünglich hergestellten und herausgegebenen Taler am Jahresende zurückgezahlt worden wäre, fehlten pro verliehenen 100 Talern immer noch jene fünf Taler „Zins”. Nur Fabian wusste, dass es unmöglich war, den Zins jemals in seiner Gesamtheit zu erhalten bzw. dass die Rechnung niemals aufgehen konnte, da dieses Extra-Gold ja nie in der Realität existiert hatte, es niemals in Umlauf gegeben worden war und niemand sonst extra Münzen hatte herstellen dürfen. Es können keine 105.000 einzelne Münzen zurückbezahlt werden, wenn insgesamt nur 100.000 hergestellt worden sind. Alle „fünf Taler”, die Fabian zum Jahresende Zins bezahlt wurden, mussten also einem anderen Dorfbewohner fehlen.

Bank-Noten

In seinem Atelier hatte Fabian einen großen Tresor. Manche Kunden fanden es praktisch und bequem, ihm ihre Münzen gegen eine geringe Gebühr anzuvertrauen. Hierfür erhielten sie von Fabian eine Quittung.

Bei größeren Einkäufen war es mühsam, viele Münzen mit sich herumzuschleppen und so bürgerte es sich im Laufe der Zeit ein, anstelle von Münzen mit einer oder mehreren von Fabians Quittungen zu bezahlen, die dem Wert der gekauften Ware entsprachen. Die Ladenbesitzer akzeptieren die Quittungen als echtes Zahlungsmittel, da sie dieselben ja zu Fabian bringen und dafür wieder Goldmünzen erhalten konnten. Die Quittungen wanderten schnell von Hand zu Hand, ohne dass das Gold selbst bewegt werden musste. So kam es, dass Fabians Quittungen bald als ebenso „echt” und wertvoll angesehen wurden wie die Goldmünzen selbst.

Es dauerte nicht lange und Fabian stellte fest, dass es ziemlich unwahrscheinlich war, dass auch nur einer seiner Kunden plötzlich alle seine Münzen zurückfordern würde. Also dachte er sich: „Warum mehr Münzen herstellen, wenn sie doch gar nicht gebraucht werden?”, und so fing er an, die bereits vorhandenen, bei ihm deponierten Münzen herzuleihen – anfangs mit großer Vorsicht, nach und nach aber mit wachsender Selbstverständlichkeit.

Er sagte sich: „In der Tat ist es nicht mein Eigentum, sondern nur das treuhänderisch bei mir deponierte Kundengold, aber es ist nun mal in meinem Besitz – und darauf kommt es an.”

Geldschöpfung aus dem Nichts

Eines Tages erhielt Fabian eine große Kreditanfrage. Er schlug dem Kunden vor: „Warum eröffnen wir nicht ein Depot in Ihrem Namen, anstatt die gesamten Münzen zu Ihnen zu transportieren? Ich stelle Ihnen einfach eine entsprechende Menge Quittungen aus!” Der Kreditsteller war einverstanden und marschierte mit einem Haufen Quittungen davon. Er hatte ein stattliches Darlehen erhalten und dennoch war alles Gold in Fabians Tresor verblieben! Nachdem der Kunde fort war, hatte Fabian ein Lächeln auf den Lippen, denn es war ihm gelungen „einen Kuchen sowohl zu behalten als auch zu essen”. Er konnte also Gold verleihen und es dennoch in seinem Besitz behalten.

Freunde, Bekannte und Fremde, ja selbst Feinde brauchten Geld für ihre Geschäfte – und solange sie Sicherheiten vorweisen konnten, war dem Geldverleih keine Grenze gesetzt. Fabian war in der Lage, ein Mehrfaches des in seinem Tresor gelagerten Geldes – dessen Eigentümer er noch nicht einmal war – zu verleihen, indem er schlicht und einfach Quittungen ausstellte und alles war in Butter, solange der wahre Eigentümer nicht sein Gold zurückverlangte, das Vertrauen der Leute aufrecht erhalten wurde und er genauestens Buch darüber führte! Der Geldverleih war in der Tat ein lukratives Geschäft.

Geheimbund

Fabians sozialer Status stieg so schnell wie sein Wohlstand. Sein Wort und seine Ansichten in Finanzangelegenheiten erlangten geradezu prophetische Natur. Goldschmiede aus anderen Teilen des Landes waren interessiert an seinem Erfolg, und Fabian berief ein Treffen der Goldschmiede ein, das bereits unter Geheimhaltung stattzufinden hatte. Schließlich durfte der Schwindel nicht an die Öffentlichkeit gelangen, wenn die Sache weiterhin funktionieren sollte. Nach etlichem Abwägen wurde eine Logenbruderschaft gegründet und die Mitglieder auf absolutes Stillschweigen vereidigt. Sie nannten sich die „Erleuchteten” – und die neu „erleuchteten” Goldschmiede begannen nun in allen Teilen des Landes nach Fabians Anweisungen Geld zu verleihen.

Schecks, Überweisungen

Mittlerweile wurden Fabians Quittungen genauso akzeptiert wie seine Goldtaler und genauso in seinem Tresor unter Verschluss gehalten. Wenn ein Händler einem anderen einen bestimmten Betrag bezahlen wollte, verfasste er einfach eine kurze Notiz an Fabian, der sodann die Zahlen vom Konto des einen auf das Konto des anderen Händlers übertrug. Auch dieses neue System wurde sehr populär. Durch diese „Überweisungen” oder „Schecks” entstand unbemerkt wiederum eine ganz neue Form von Geld – Geld, das nur in Fabians Büchern existierte – seine Bücher repräsentierten somit die ersten Girokonten.

Staatliche Banknoten

Spät in der Nacht offenbarte Fabian seinen Goldschmieden im Rahmen eines weiteren Geheimtreffens einen neuen Plan, der kurz darauf den Bürgermeistern und Regierungsbeamten unterbreitet wurde: Fabian täuschte alarmplanmäßig vor, dass viele gefälschte Schecks aufgetaucht seien. Bestürzt baten die Beamten um seinen Rat. »Mein Vorschlag ist, dass die Regierung künftig Quittungen druckt, die schwer zu fälschen sind und „Banknoten” genannt werden. Wir Goldschmiede tragen hierfür gerne die Kosten, uns erspart dies schließlich die Zeit für das Ausfüllen der Quittungen.«

Dies schien einleuchtend und die Beamten stimmten ohne Einwand zu, da sie ihre Aufgabe im Schutz der Bürger vor Betrügern sahen. Außerdem, so Fabian, würden manche aus Gold heimlich Taler herstellen und folglich sollte jeder, der nach Gold schürft, mit verstärkter Überwachung verpflichtet werden, dasselbe bei den Behörden abzugeben, wobei selbstverständlich die dem Wert entsprechende Vergütung in Form von Münzen und Banknoten dafür ausgehändigt würde. Auch dieser Vorschlag wurde angenommen und die Regierung druckte die neuen Bankquittungen. Auf jeder Banknote war ein bestimmter Wert aufgedruckt: 1 Taler, 2 Taler, 5 Taler, 10 Taler. Die geringfügigem Druckkosten wurden von den Goldschmieden übernommen. Da diese Scheine wesentlich handlicher zu transportieren waren, wurden sie von der Bevölkerung rasch angenommen. Trotz ihrer Handlichkeit wurden die Banknoten aber nur für rund 10 % aller Transaktionen verwendet. Fabians Aufzeichnungen zeigten, dass 90 % aller Transaktionen durch Überweisungen und Schecks abgewickelt wurden. So war die Zeit gekommen, die nächste Stufe von Fabians Plan umzusetzen.

Spareinlagen

Um das Geld in seinem Tresor zu bewachen und zu verwalten, hatte Fabian ursprünglich ein kleines Entgelt verlangt. Der nächste Schritt im Plan des „erleuchteten Mannes” bestand nun darin, die sich im Umlauf befindlichen Banknoten als Anlage in seinen Tresor zu locken.

Daher überarbeitete er seine Forderung und bot nun seinerseits einen fixen Zinssatz von 3 % für „Spareinlagen” an. Die Kunden waren natürlich sehr erfreut, dass sie anstelle einer Gebühr nun sogar einen Bonus erhielten und akzeptierten dafür auch, dass Fabian das Geld weiterverlieh, wobei er seine gewöhnlichen 5 % Zinsen verlangte, was letztendlich nur 2 % Profit zu sein schienen.

Das von Fabian verwaltete Vermögen wuchs naturgemäß weiter an – und wieder verlieh er wesentlich höhere Summen, als tatsächlich in Form von Banknoten im Tresor lagen. Er war bald in der Lage, für jede 100 Taler in seinem Tresor 200, 300, 400, 800 oder sogar 900 Taler zu verleihen, indem er einfach einen Scheck ausstellte, wobei er peinlichst darauf bedacht war, das neun-zu-eins-Verhältnis nicht zu überschreiten, denn durchschnittlich wollte einer von zehn Kunden sein Geld in Form von Goldmünzen oder Banknoten ausbezahlt bekommen (was dem Verhältnis von 10 % Bargeld und 90 % bargeldlosem Zahlungsverkehr entspricht). Stünden keine ausreichenden flüssige Mittel in Fabians Tresor mehr zur Verfügung, würden die Leute natürlich sofort Verdacht schöpfen und ihr Vertrauen verlieren.

Die Sparbuchidee stellte sich unerwartet lukrativ dar, da Fabian so bis zu 900 Taler Buchvermögen aus 100 Talern realer Einlage ableiten konnte, wobei die daraus erwirtschafteten 45 Taler (= 5 % Zins aus 900 Talern) somit weit, weit mehr waren, als lediglich 2 %, wie allgemein angenommen wurde. Die anderen Goldschmiede folgten mit großer Freude diesem Plan. Sie erschufen Geld einfach aus dem nichts – nur mit Hilfe eines Füllfederhalters – und verlangten obendrein noch Zins dafür.

Natürlich, sie prägten das Geld nicht selbst, sondern ließen die Regierung Noten drucken bzw. Münzen prägen, die dann von den Goldschmieden unter die Leute gebracht wurden. Fabian trug lediglich die Druckkosten. Dennoch erschufen sie Geld aus dem Nichts und verlangten darauf auch noch Zinsen. Die meisten Menschen glaubten, die Versorgung mit Geld sei Sache der Regierung. Sie glaubten ja auch, Fabian würde nur jenes Geld verleihen, das andere als Spareinlage bei ihm deponiert hatten. Hätten alle Anleger ihre Gelder auf einmal zurückgezogen, wäre der Schwindel aufgeflogen.

Wenn viele Darlehen in Banknoten oder Münzen ausgezahlt werden mussten, stellte dies kein Problem dar. Fabian erklärte der Regierung einfach, dass das Bevölkerungswachstum oder eine allgemeine Zunahme der Produktion zusätzliche Geldmittel erforderte – die er dann für eine geringe Druckgebühr erhielt.


„Wirtschaftswissenschaft”

Der Tag kam, an dem ein Geschäftsmann und schlauer Denker das System genauer unter die Lupe nahm und Fabian mit folgender Überlegung konfrontierte: »Für 100 Taler werden 105 Taler als Rückzahlung verlangt; da diese fünf fehlenden Taler nicht existieren, kann die Rechnung niemals aufgehen.

Bauern stellen Lebensmittel her, Arbeiter produzieren Waren, du aber bist der Einzige, der Geld produziert. Angenommen, es gäbe nur einen einzigen Geschäftsmann im Land, der die gesamte Wirtschaft kontrolliert, und dieser würde 90 % allen Umlaufgeldes in Form von Ausgaben und Löhnen wieder auszahlen und die restlichen 10 % als Gewinn verzeichnen, dann würde dem Unternehmer von den ursprünglichen 100 % Gesamtkapital nach wie vor der Zinsanteil fehlen – er könnte ihn nur bezahlen, indem er neues Geld ausliehe. Das System kann daher nur funktionieren, wenn Du 105 Taler ausgibst – 100 an den jeweiligen Empfänger plus 5 an Dich selbst, die Du dann ebenfalls in den Wirtschaftskreislauf einbringst. Nur so wären dann 105 Taler im Umlauf und nur so könnten dann alle Schulden überhaupt beglichen werden.«

Fabian hörte scheinbar aufmerksam zu und wusste zugeknöpft zu erwidern: »Wirtschafts- und Finanzwissenschaften sind wesentlich komplexer, als dass sie derart vereinfacht abgehandelt und dargestellt werden könnten. Ein Verständnis dieser Themen verlangt ausgiebiges und vertieftes Fachwissen. Ich bin aber sehr dankbar für die vorgebrachten Bedenken und kümmere mich um die Angelegenheit, kümmere Du Dich um die Deine: Du musst Deine betriebswirtschaftliche Effizienz steigern, die Produktion ankurbeln, die Ausgaben durch Rationalisierung senken und ein besserer Geschäftsmann werden. Natürlich stelle ich mich gegen entsprechendes Honorar immer gerne als Fachberater in diesen Dingen zur Verfügung.«

Fabian galt landläufig als der Experte und Einwände waren zwecklos, denn schließlich schien die Wirtschaft zu boomen und das Land einen enormen Aufschwung zu verzeichnen.

Die Falle schnappt zu

Um die jeweils fehlenden „fünf Taler” bezahlen zu können, d.h. die Zinsen bedienen zu können, waren die Händler nach relativ kurzer Zeit dazu gezwungen, ihre Preise zu erhöhen. Durch die höheren Preise jedoch hatten die Lohn- und Gehaltsempfänger bald das Gefühl, weniger zu verdienen. Die Arbeitgeber ihrerseits weigerten sich, höhere Löhne zu bezahlen, indem sie von der tatsächlichen Gefahr eines drohenden Bankrotts sprachen. Bauern wiederum konnten nur unzureichende Preise für ihre Produkte erzielen, die Hausfrauen hingegen klagten darüber, dass die zum Leben tatsächlich benötigten Dinge immer teurer wurden.

Die Folge: Teile der Bevölkerung verarmten, teils so schlimm, dass selbst Freunde und Verwandte nicht mehr im Stande waren, einander auszuhelfen.

Schließlich kam es zu Streiks, einem bis dahin unbekannten Phänomen. Der ursprüngliche Reichtum und Wohlstand der Natur schien vergessen, all die fruchtbaren Böden, uralten Wälder, die Mineralien im Boden, die riesigen Viehherden. Alles drehte sich nur mehr ums Geld, alle dachten nur noch ans Geld – und dieses wiederum schien irgendwie immer knapper zu werden. Niemand hinterfragte das System als solches, glaubten doch alle, es würde von den Volksvertretern verwaltet!

Einige wenige waren in der Lage, ihren Überschuss zusammenzulegen und freie Verleih- und Finanzinstitute zu gründen, die ihren Kunden 6 % Guthabenszins anboten, was Fabians 3 % deutlich übertraf – allerdings konnten diese freien Firmen nur Geld verleihen, das in der Tat deren Eigentum war, ungleich Fabians Methode, Geld per Füllfederhalter zu erschaffen. Diese freien Finanzinstitute irritierten Fabian und seine Kumpane – und so gründeten sie kurzerhand eigene. Die meiste Konkurrenz wurde innerhalb kürzester Zeit aufgekauft, bevor sie überhaupt erblühen konnte, oder anderweitig „unter Kontrolle gebracht”.

Depression & Wohlfahrt

Die gesamtwirtschaftliche Lage verschlechterte sich weiter. Arbeiter meinten, ihre Chefs würden zu viel verdienen, die Arbeitgeber ihrerseits hielten ihre Arbeitskräfte für faul und ineffizient. Jeder begann, seinen Nächsten zu beschuldigen. Auch der Bürgerrat wusste keine Antwort und war vorrangig mit dem akuten Problem beschäftigt, den Armen zu helfen.

Staatliche Wohlfahrt

Sozialprogramme wurden eingerichtet, und per Gesetz wurde jeder Einwohner verpflichtet, Beiträge zu leisten. Dies wiederum erzürnte die Bürgerschaft, die noch die „altmodische Vorstellung” vertrat, dass sich Nachbarn gegenseitig und freiwillig helfen sollten. »Diese Abgaben sind nichts weiter als legalisierter Raub« tönte es aus dem Volk, »Abgaben gegen den Willen des Einzelnen, ungeachtet ihres jeweiligen Anlasses, kommen Diebstahl gleich.«

Doch jeder fühlte sich alleine hilflos und fürchtete sich vor der Gefängnisstrafe, die allen angedroht wurde, die nicht bezahlen wollten oder konnten. Die Sozialprogramme sorgten zwar für kurzfristige Linderung, führten aber mittelfristig sogar zu einer Verschärfung der Problematik, denn auch diese Programme verschlangen immer mehr Geld – Geld, das sowieso schon überall fehlte. Und so kletterten die Sozialabgaben weiter – und mit ihnen auch die Bürokratie des Verwaltungsapparates.

Staatsverschuldung und Beamtenapparat

Die meisten Mitglieder der Regierung waren integere Leute mit guten Absichten. Sie wollten die Bürger nicht mit weiteren Ausgaben belasten, und so sahen Sie schließlich keine andere Möglichkeit, als sich das fehlende Geld bei Fabian und seinen Kumpanen auszuleihen, ohne sich aber im geringsten klar darüber zu sein, wie diese Anleihen jemals zurückgezahlt werden sollten.

Eltern waren nicht mehr in der Lage, die Lehrer für ihre eigenen Kinder zu bezahlen, genauso wenig wie den Hausarzt. Schritt für Schritt war die Regierung gezwungen, diese Funktionen zu übernehmen und zu verwalten. Lehrer, Ärzte und viele andere Berufsgruppen wurden zu Beamten. Nur wenige davon zogen Befriedigung aus ihrer neuen Arbeit, doch sie erhielten anständige Gehälter, verloren aber ihre Eigenständigkeit und Identität. Ein jeder wurde zum Rädchen innerhalb einer riesigen Maschinerie. Es gab keinen Spielraum für persönliche Initiative, berufliche Erfolgserlebnisse wurden ignoriert, Einkommen waren gleichgeschaltet und eine Beförderung stand nur dann an, wenn ein Vorgesetzter in den Ruhestand ging oder verstarb.

Einkommensteuer

Aus dieser Zwangslage heraus beschlossen die Regierenden wieder einmal, Fabian zu konsultieren, da dieser perfekt vorgaukelte, in Geldangelegenheiten der richtige Berater zu sein. Er hörte zu, wie sie ihre Probleme vortrugen und antwortete: »Viele Menschen können ihre Probleme nicht alleine bewältigen. Diese Menschen brauchen Euch, damit Ihr es für sie tut. Sicher stimmt Ihr darin überein, dass die meisten Menschen das Recht haben sollten, ihre Grundbedürfnisse – Nahrung, Obdach, Lebensglück usw. – erfüllt zu bekommen. Eine unserer bekanntesten und weisesten Redewendungen besagt doch, dass alle Menschen gleich seien, nicht wahr? Nun, die einzige Möglichkeit, um Dinge auszugleichen, besteht darin, den überschüssigen Wohlstand der Reichen abzuschöpfen und ihn den Armen zukommen zu lassen. Führt also ein Besteuerungssystem ein. Je mehr einer hat, umso mehr bezahle er. Nehmet Steuern von jedem nach seinen Fähigkeiten und gebet jedem nach seinen Bedürfnissen. Schulen und Krankenhäuser sollten für finanziell Schwächere kostenlos zugänglich sein.«

Nachdem er ihnen eine solche Predigt über hohe Ideale gehalten hatte, endete er mit der Bemerkung: »Nebenbei, denkt daran, dass Ihr mir Geld schuldet! Ihr habt es Euch nun schon recht lange ausgeliehen. Ich kann Euch entgegenkommen, indem ich die Tilgung aussetze, Ihr mir aber zumindest den Zins weiterhin bezahlt.« Dies führte in der Folge dazu, dass immer mehr Schuldbeträge stehen blieben und nur noch Zinszahlungen geleistet wurden.

Niemand hinterfragte Fabians Philosophie, und so wurde eine graduell ansteigende Einkommenssteuer eingeführt. Je mehr jemand verdiente, desto mehr musste er berappen. Keiner mochte die Einkommensteuer, aber dennoch galt: „Steuern bezahlen oder einsitzen!”

Und abermals waren die Händler dazu gezwungen, die Preise anzuheben. Und abermals verlangten die Arbeiter höhere Löhne, und viele Arbeitgeber ihrerseits waren dazu gezwungen, Teile ihrer Arbeiterschaft durch Maschinen zu ersetzen – oder aber Bankrott anzumelden.

Die Arbeitslosigkeit – und mit ihr der Werteverfall – stiegen, und die Regierung sah sich dazu gezwungen, weitere Sozialprogramme zu erfinden. Tarifverträge, staatliche Subventionen und andere Schutzmaßnahmen wurden eingesetzt, da immer größere Industriezweige vor dem Zusammenbruch bewahrt bzw. Arbeitsplätze erhalten werden mussten. Dennoch übertraf sich die Zahl der Insolvenzen von Monat zu Monat. So mancher begann sich zu fragen, ob der Sinn der Produktion darin lag, Waren herzustellen oder lediglich Arbeitsplätze zu erhalten.

Die Lage verschlechterte sich zunehmend und es wurden die verschiedensten Maßnahmen erprobt, um die eskalierenden Preise unter Kontrolle zu halten. Weitere Formen der Besteuerung mussten eingeführt werden, und bald gab es annähernd 50 verschiedene Steuern auf einem Laib Brot, angefangen bei der Grundsteuer des Bauern über alle Belastungen des Handels bis zur Mehrwertsteuer der einkaufenden Hausfrau.

Dauernde Reformen

„Expertengremien” wurden einberufen, um im Auftrag der Regierung die Lage zu meistern, was in nichts anderem resultierte, als in immer neuen Umstrukturierungen, Reformen und in immer neuen Formen der Besteuerung. Da Fabian ungeschmälert Zins verlangte, musste ein ständig wachsender Teil der Steuern dafür aufgewendet werden, die Zinsen zu bezahlen. Manchmal mussten sogar neue Schulden aufgenommen werden, nur um die Zinsen alter
Kredite damit zu bedienen!

Parteipolitik

Und damit entstand eine völlig neue Form der Politik, nämlich Parteienpolitik – die Leute stritten untereinander darüber, welche Partei die Probleme am besten lösen könnte. Es ging nun plötzlich um unterschiedliche Persönlichkeiten und Ideologien – um alles Mögliche, nur nicht um das eigentliche Problem.

Wanted: Totale Kontrolle

Schließlich passierte es, dass der fällige Zinsbetrag in einer der Städte größer war als die Summe allen erwirtschafteten Einkommens. Im ganzen Land wuchs die Menge des nichtbezahlten Zinses. Als Antwort darauf wurde ein Zins auf den unbezahlten Zins erhoben. So geschah es, dass Reichtümer, Bodenschätze und andere, auch öffentliche Besitztümer nach und nach unter die Kontrolle Fabians und seiner Kumpane gelangte. Die Kontrolle jedoch war noch nicht vollumfassend. Doch genau das war, was sie anstrebten. Erst wenn sie alles kontrollierten, würden Sie vollkommen sicher sein.

Das Kriegsgeschäft

Überall fehlte das Geld, viele waren arbeitslos und arm, die Sozialsysteme konnten sich nicht um alle kümmern, so dass das Volk allmählich aufbegehrte. Fabian überzeugte die Regierungsvertreter, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: 1. Ein Krieg sei das beste Mittel, um die Menschen im Kampf gegen einen gemeinsamen äußeren Feind wieder zu vereinen sowie 2. um die Regierungsschulden – aus der Ausbeutung des zu erobernden Landes – zurückzubezahlen. Um die Kriegsmaschinerie anrollen zu lassen, ließ Fabian Fabriken bauen, gab ihren Besitzern Geld, um Bomben herzustellen, verlieh Geld an das Militär – und gewährte schließlich den Opfern hochverzinste Kredite für den umfangreichen Wiederaufbau. Danach gab es weitere großzügige Kredite unter dem Titel Wirtschaftsförderung. Dieses System mit all seinen Auswirkungen war so erfolgreich, dass viele Länder der Welt plötzlich nicht nur „Auslandsschulden” (d.h. bei Fabian) hatten, sondern auch in irgendwelche kriegerischen Auseinandersetzungen verwickelt oder daran beteiligt waren.

Fabian sorgte dafür, dass immer ein „Gleichgewicht der Mächte” bestand, so dass jedes Land gegen jedes beliebige andere in den Krieg gepresst werden konnte. Das schien Fabian z.B. immer dann angebracht, wenn ein Land Fabians „Vorschläge” ignorierte, seine Schulden nicht zurückzahlte oder ein neues, von Fabian unabhängiges Geldsystem einführen wollte. Fabian finanzierte immer auch das angegriffene Land, damit der Krieg möglichst lange dauerte (und auch am Wiederaufbau möglichst viel zu verdienen war) und ließ sich dann „seine Kredite” durch die Ausplünderung der (Boden-) Schätze des eroberten Landes
zurückbezahlen.

Massenmedien

Die Bürger, die noch dazu im Stande waren, selbst zu denken und folglich das System kritisierten, konnten zum Schweigen gebracht werden, indem sie entweder finanziell unter Druck gesetzt und/oder bestochen wurden oder – wenn das nichts half – öffentlichem Spott ausgesetzt wurden. Ihre Ideen wurden als unrealistisch abgetan und der öffentlichen Lächerlichkeit preisgegeben. Zu diesem Zweck kauften Fabian und seine Kumpane nach und nach immer mehr Zeitungsverlage sowie Fernseh- und Radiostationen auf, deren Führungskräfte nach strengen Kriterien ausgewählt wurden. Viele Journalisten verfolgten im Grunde eine aufrichtige Zielsetzung oder wollten gar die Welt verbessern, doch ihnen wurde zu keiner Zeit gewahr, wie sie selbst ins Spiel mit einbezogen und darin missbraucht wurden.

Es gab viele verschiedene Zeitungen und Magazine – solche für den linken Flügel, andere für den rechten, dritte für die Mitte. Zeitschriften für die Arbeiter, andere für die Chefs usw. Es spielte dabei keine Rolle, welcher Zeitung jemand anhing, so lange er nicht über das eigentliche Problem nachdachte oder das System als solches hinterfragte.

Fabians großer Plan stand kurz vor seiner Vollendung. Das ganze Land – und nicht nur das – war bei ihm verschuldet. Durch das Ausbildungssystem und die Massenmedien besaß er die Kontrolle nicht nur über das Denken der Menschen, sondern buchstäblich auch über ihren Verstand. Die Menschen dachten und glaubten, wovon Fabian wollte, dass sie es taten!

Herrscherklasse

Wenn ein einzelner Mann weit, weit mehr besitzt, als er jemals für seine Privatgelüste ausgeben könnte, nachdem er alle materiellen Anreize ausgekostet hat, was bleibt da noch, das ihn faszinieren könnte?

„Macht” lautet die Antwort, ungezügelte Macht über andere. Die Idealisten hatte Fabian erfolgreich in den Medien und der Politik platziert, doch die wahren Herrschafts- und Kontrollfreaks, die Fabian suchte, fand er in jenen, die „von Natur aus” über ein elitäres Herrscherklassebewusstsein verfügten: Es waren die reichsten der ehemaligen Goldschmiede, denen ein solch arrogantes Bewusstsein innewohnte. Ihr maßloser Wohlstand befriedigte sie nicht länger. Sie waren auf der Suche nach dem „Kick” einer neuen Herausforderung: Uneingeschränkte Macht über die Massen war das ultimative Spiel! Solchen Herrschaftsanspruch maßte sich die selbsterleuchtete Klasse nun als Recht einer „höheren Geburt” an.

Zentralbanksystem

Landesübergreifend waren zahlreiche Großbanken zu finden und obgleich diese scheinbar miteinander konkurrierten, arbeiteten sie in Wirklichkeit eng zusammen. Mit offizieller Absegnung war eine Zentralbank eingerichtet worden, und ihre Einlagen waren Anleihen, die durch reelles Geld gedeckt wurden, das sich in den einzelnen Banken und Sparkassen befand. Dem Anschein nach handelte es sich um eine Regierungsinstitution, wobei in Wahrheit kein einziger Volksvertreter jemals Zugang zu den Kontrollgremien hatte. Mehr noch, diese Art Nationalbank stand außerhalb der Staatsverfassung und somit oberhalb des Präsidenten, wodurch sie tun und lassen konnte, was sie wollte. Wie leicht hätte jeder Bürger dies feststellen können, war dieser Verrat doch sogar aus den offiziell zugänglichen Unterlagen erkennbar.

Die Regierung ihrerseits musste nun nicht mehr Geld direkt von Fabian aufnehmen, sondern konnte sich an die Zentralbank wenden, wobei als Sicherheit für die Kredite die zukünftigen Steuereinnahmen galten. Dies war in Einklang mit Fabians Plan, der darauf ausgerichtet war, den Verdacht von seiner Person und den wahren Ursachen abzulenken und ihn statt dessen auf die Regierung hinzulenken, während er im Hintergrund selbstverständlich sämtliche Fäden in der Hand behielt.

Fabians indirekte Kontrolle der Regierungsgeschäfte war derart perfekt, dass ihn dies einmal dazu verführte, öffentlich zu prahlen: „Wenn ich das Geld einer Nation kontrolliere, interessiert es mich nicht, wer die Gesetze macht!” Und daher lautete seine Devise auch: „Solange ich als Berater in Finanzangelegenheiten herangezogen werde, halte ich mich aus der Gesetzgebung des Landes heraus.” Es war somit einerlei, welche Partei regierte, da Fabian den Lebensfluss, das Lebensblut des Volkes, das Geld, unter seiner vollständigen Kontrolle hatte.

Immer wieder gab es Leute, die fragten: „Geld ist ein von Menschen geschaffenes System, es kann doch sicherlich derart angeglichen werden, dass nicht der Mensch dem Gelde dient, sondern das Geld dem Menschen!?” Doch Leute dieses Schlages wurden immer seltener und seltener und ihre Stimmen gingen in dem wahnsinnigen Gewühl nach dem nicht existierenden Zins – den weiter und weiter fehlenden „fünf Talern” – unter.

Die Regierungen und mit ihnen die Parteifarben kamen und gingen – schwarz, rot, gelb, grün – doch die grundlegenden Prinzipien blieben dieselben. Egal, welche Regierung „an der Macht war”, sie rückte Fabians ultimatives Ziel in immer greifbarere Nähe. Die Gesetze der Menschen waren ohne Belang, solange die Menschen bis zum Anschlag besteuert wurden. Ihre Zahlungsfähigkeit war am Ende. Jetzt war die Zeit reif für Fabians letzten, großen Schachzug!

EC- & Kreditkarten

10 % allen Geldes waren nach wie vor in Form von Münzen und Scheinen im Umlauf, was den einzelnen Individuen immer noch eine gewisse Freiheit und Kontrolle über ihr eigenes Leben einräumte. Dies galt es abzuschaffen, ohne Verdacht zu erwecken. Um also Geldfälschung, Diebstahl und Verlust entgegenzuwirken schlug Fabian vor, eine kleine Plastikkarte für jeden auszustellen – mit Name und Photo des Betreffenden sowie einer Identifikationsnummer.

Mit dieser Karte konnte der Normalbürger bequem Einkäufe erledigen, ohne allerdings zu ahnen, dass so nicht nur sein Guthabens- bzw. Schuldenstand über einen Zentralcomputer abgerufen werden, sondern auch ein Profil über ihn erstellt werden konnte: über die Art seiner Einkäufe, darüber, wann er sich wo aufhielt, welche Bücher er las und überhaupt, welche Vorlieben er hatte. Für den Kunden wurde die Kreditkarte zusätzlich attraktiv gemacht, indem bei der Rückzahlung am Monatsende keinerlei Zins für ihn anfiel. Die Geschäftsleute hingegen hatten wesentlich höhere Ausgaben, die wiederum auf den Preis der Endprodukte aufgeschlagen und somit an den Kunden weitergegeben werden mussten.

Fabian und seine Kumpane erfreuten sich eines immer hervorragenderen Rufes und höchsten gesellschaftlichen Ranges, ja, sie wurden regelrecht als Säulen der Verantwortung und Ehrenhaftigkeit angesehen. Politiker und Wirtschaftsexperten akzeptierten ihre Meinung in Finanz- und Wirtschaftsfragen, als seien es religiöse Glaubenssätze.

Unter der Last immer neuer Steuern, Abgaben, Gesetze und Bestimmungen verschwanden „kleine, nutzlose Unternehmen” bald reihenweise durch Bankrott. Spezielle Lizenzen und Gewerbescheine wurden sodann verlangt, die es den verbleibenden Firmen abermals schwerer machten, weiter zu existieren. Fabians Kumpane kontrollierten längst alle Großunternehmen und somit deren Zulieferer, denn ihrem umsatzorientierten Druck hatte sich schlussendlich selbst der letzte unabhängige Kleinunternehmer, Schlosser, Elektriker und Bäcker zu fügen.

Fabian plädierte sodann für eine komplette Abschaffung von Münzen und Papiergeld, um völlig den Weg für seine Plastikkarte zu ebnen. Ohne Banknoten wären schließlich nur noch diejenigen Firmen geschäftsfähig, die Kartenzahlung akzeptieren. Fabian alleine könnte sodann kontrollieren, wer im Geschäft bliebe und wer nicht.

Im Falle des Verlustes der Kreditkarte, so Fabians weiterer Plan, sollte jedem Bürger seine Identifikationsnummer in die Hand tätowiert werden, die unter einem speziellen Licht gelesen und an einen Computer weitergeleitet werden konnte. Dieser wiederum wäre an einen Zentralcomputer gekoppelt, in dem ausnahmslos alle Daten jedes Individuums gespeichert und über Ortungssatelliten angepeilt werden konnten. So wüsste Fabian alles über jeden.

Sobald dies erreicht wäre, besäße er die ultimative, totale Kontrolle über alle Menschen des Landes – und bald darauf über alle Menschen der Erde.

Ende

Links:

Ein paar „Fabians” im realen Leben:
http://www.bornpower.de/r-index.htm
www.bornpower.de/rockefel/ro-index.htm

Alternativ-/Regionalwährungen:
www.regionetzwerk.de
www.tauschring.de
www.regionalgeldportal.de

Geldsystemreform:
www.geldreform.de
www.berndsenf.de
www.systemfehler.de
www.inwo.de
www.freigeld.de

Ethische Anlagen:
www.gls-bank.de
www.ethikbank.de
www.umweltbank.de

|