Archive für April 2008

Religion macht glücklich

Gläubige kommen besser mit Arbeitslosigkeit oder Scheidung zurecht

Paris/London - Gläubige Menschen sind in ihrem Leben zufriedener und kommen leichter mit Schocks wie Jobverlust oder Scheidung zurecht. Die gesammelten Daten tausender Europäer lassen vermuten, dass Religion entscheidenden Einfluss auf das Glück eines Menschen haben könnte. Andrew Clark von der School of Economics in Paris und Orsolya Lelkes vom European Centre for Social Welfare Policy and Research nutzten Umfragen unter katholischen und evangelischen Christen, um deren Einstellung zu Zufriedenheit oder Themen wie Arbeitslosigkeit zu erkennen. Die Ergebnisse sprechen religiösen Menschen eine höhere Lebenszufriedenheit zu.

„Wir haben die Untersuchung ursprünglich gestartet, um herauszufinden, warum einige europäische Staaten großzügigere Sozialsysteme haben als andere. Unsere Analyse wies aber darauf hin, dass religiöse Menschen im Fall von Arbeitslosigkeit weniger psychologische Probleme hatten”, so Forschungsleiter Clark gegenüber der BBC. Obwohl gläubige Menschen der Scheidung häufig besonders abgeneigt gegenüberstünden, hätte sich auch hier gezeigt, dass Christen mit der Trennung besser zurecht kommen würden. Religion übernehme eine gewisse Puffer-Funktion.

Die Art der Untersuchung schließt jedoch nicht aus, dass auch andere Faktoren wie Lebensstil, Erziehung, stabile Familienverhältnisse oder Beziehungen für das Ergebnis verantwortlich sind. Diese Einflüsse stünden nicht direkt mit dem Glauben in Verbindung, so der Forscher. Bereits frühere Studien haben versucht einen Zusammenhang zwischen Religion und Zufriedenheit herzustellen. “Die Ergebnisse passen zu anderen Untersuchungen, die vermuten lassen, dass Religion positive Effekt hat”, so Leslie Francis von der Universität von Warwick. Er führt die höhere Zufriedenheit bei Gläubigen auf ein Gefühl von einem größeren “Sinn des Lebens” zurück.

Es gäbe jedoch auch andere Ansichten, die Religion mit Selbstzweifel und Versagen in Verbindung setzten. “Der Glaube, dass Religion den Menschen schadet, haben viele Menschen im Hinterkopf”, so Francis. Terry Sanderson von der britischen National Secular Society, welche die Interessen von Atheisten und Agnostikern vertritt, hält die Studie für bedeutungslos. “Ungläubige können sich nicht einfach dem Glauben zuwenden, um glücklich zu werden”, so Sanderson. Wenn man religiöse Behauptungen unglaubwürdig fände, würde man sich auch nicht von Versprechungen der persönlichen Erfüllung überzeugen lassen. (Ende)

Menschen können Gefahr riechen

Geruchssinn wird durch emotionalen Stress geschärft

Chicago - Der Geruchssinn des Menschen wird geschärft, wenn er Gefahr ausgesetzt ist beziehungsweise starke Emotionen durchlebt. Diesen Schluss ziehen Wissenschaftler der Northwestern University http://www.northwestern.edu nach einer Studie an zwölf jungen Erwachsenen. Es zeigte sich, dass Emotion für die Sinneswahrnehmung des Menschen eine wichtige Rolle spielt. Der Mechanismus sei wahrscheinlich eine Überlebensstrategie, die der Mensch entwickelt hat, um schnell und unterbewusst gefährliche Gerüche aus dem Meer an Eindrücken, die ihn umgeben, herauszufiltern, so Forschungsleiter Wen Li zu der in Science veröffentlichten Studie.

Im Rahmen der Untersuchungen sollten zwölf Personen aus drei nahezu identischen Chemikalien anhand des Geruchs die unpassende Substanz auswählen. Tatsächlich seien die Gerüche allerdings kaum zu unterscheiden gewesen, so die Forscher. Die chemischen Verbindungen stimmen in allem überein und sind lediglich in ihrem Aufbau spiegelbildlich verdreht. Im Normalzustand zeigte sich das erwartete Ergebnis. Nach dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit wählten die Testpersonen zu einem Drittel richtig. In einem zweiten Durchgang wurden die Probanden beim Riechen der unpassenden Substanz mit leichten Elektroschocks konditioniert. Anschließend verbesserte sich die Erfolgsrate schlagartig auf 70 Prozent.

Die Ergebnisse der Studie seien kein Zufall gewesen, so die Forscher. Auch die Messungen des Magnetresonanztomographen hätten Unterschiede in der Gehirnaktivität gezeigt. Die während der Elektroschocks wahrgenommen Geruchsinformationen wurden speziell abgespeichert und konnten so leichter von anderen Reizen unterschieden werden. Angststörungen würden möglicherweise durch eine Fehlfunktion dieses Systems ausgelöst, vermuten die Forscher. Sollte jemand gefährliche Signale nicht von ungefährlichen unterscheiden können, würde das zu einer Überreaktion des emotionalen Kampf-oder-Flucht-Reflexes führen.

Bereits zuvor war bekannt, dass eine enge Verbindung zwischen Geruchssinn und Emotionen besteht. Spezielle Gerüche können alte Erinnerungen oder Gefühle wecken und der Geruch von Benzin oder Diesel womöglich einen Schock bei einem Soldaten mit Posttraumatischem Stresssyndrom verursachen. Die neue Studie lässt nun vermuten, dass diese starken Erinnerungen dadurch ausgelöst werden, dass der Geruch bereits beim ersten Kontakt intensiver wahrgenommen wird.

Kommentar von Robert Zach:

Es ist die Tiernatur des Menschen, das er diese Schutzsysteme angelegt hat, da der Mensch irdisch gesehen an die Tierwelt angepasst ist. Diese instinkitven Merchanismen lassen den Menschen in einer in bedrohenden Umgebung überleben, und bieten ihm genugend Schutz um in der Welt von “Fressen und gefressen werden” zurecht zu kommen. Erst der durch Transformation zum Gottmensch gewordene repäsentiert das “Lichtwesen” das diese tierischen Instinkte erst in die Intuition und dann im nächsten Schritt in die göttliche Inspiration integriert. Der aus der göttlichen Energie und dem heiligen Geist inspirierte Lichtmensch ist das vorangioge Ziel der Schöpfung, ist das Ziel Gottes - die Gottwerdung des Meschen. Ist dieser Zyklus abgeschlossen ist auch der Tod überwunden und die Zweiheit (Dualität) keht in die Einheit zurück.

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